3. Wettkampftag – Montag 15. Februar

Entscheidungen am Montag:

  • Langlauf – 10 km Freistil Frauen
  • Ski alpin – Abfahrt Männer
  • Langlauf – 15 km Freistil Männer
  • Snowboard – Cross Männer
  • Eiskunstlauf – Paarlauf
  • Eisschnelllauf – 500 m Männer

Charlotte Kalla aus Schweden heißt die erste Olympiasiegerin im Langlauf. Die 10 km Strecke wurde diesmal im freien Stil ausgetragen. Die dreifache Junioren-Weltmeisterin setzte sich vor der Estin Kristina Smigun und der Norwegerin Marit Björgen durch. Die zuletzt sehr starke Polin Justyna Kowalczyk wurde 5. Die deutschen Damen verpassten eine Überraschung, Evi Sachenbacher-Stehle belegte als beste den 12. Platz.

In einem richtig engen Abfahrtsrennen sicherte sich der Schweizer Didier Defago etwas überraschend den Sieg, 0,07 Sekunden vor Aksel Lund Svindal aus Norwegen und 0,09 Sekunden vor dem Rückkehrer Bode Miller aus den USA. Der Topfavorit Didier Cuche baute kurz vor dem Ziel einen Fehler ein und wurde 6. Der Traum der Kanadier von einer Medaille platze, Erik Guay auf Rang 5 war der Bestplatzierte.

Dario Cologna, der Tour de Ski-Sieger und Gesamtweltcupsieger vom letzten Jahr bescherte der Schweiz das erste Gold im Langlauf. Er gewann deutlich vor dem Italiener Pietro Piller Cottrer und dem diesjährigen Tour de Ski-Sieger Lukas Bauer aus Tschechien. Tobias Angerer landete 16,7 Sekunden hinter dem Bronzerang auf Platz 7. Der norwegische Star Petter Northug erlebte ein Debakel und wurde nur 41., knapp vor Axel Teichmann der auf der tiefen Strecke nichts ausrichten konnte.

Seth Wescott bleibt der einzige Olympiasieger im Boardercross der Männer, wie schon in Turin wo die Disziplin das erste Mal olympisch war gewann der Ami Gold. In einem spannenden Rennen überholte er kurz vor dem Ziel noch den Lokalmatador Mike Robertson. Bronze gewann der Franzose Tony Raimon. David Speiser aus Oberstdorf der im kleinen Finale antrat wurde nach einem Sturz 8.

Es sollte der goldene Lauf werden für die amtierenden Weltmeister aus Chemnitz, Aljona Savchenko und Robin Szolkowy, doch am Ende wurde es “nur“ Bronze. Im finalen Lauf gab es einen Sturz und einen nicht ganz korrekt ausgeführten Sprung, wegen starker Leistung im restlichen Programm wurden sie dennoch Dritte. Gold und Silber ging an China, somit seit 46 Jahren kein siegreiches russisches Paar.

Der 500 m Sprint wurde von den Asiaten dominiert. Der Südkoreaner Mo Tae-Bum hat das olympische Rennen gewonnen und damit das erste olympische Eisschnelllauf-Gold für sein Land geholt. An seinem 21. Geburtstag verwies er die beiden Japaner Keiichiro Nagashima und Joji Kato auf die Plätze zwei und drei. Wegen einer peinlichen Panne an allen drei Eismaschinen standen die Wettkämpfe sogar vor dem Abbruch. Immer wieder lief Wasser aus den elektronisch gesteuerten Maschinen und sorgte auf der Eisbahn für gefährliche Wellen.

Autor: luk_FCB

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