Wintertransfers

Obwohl das Wintertransferfenster seine Pforten zum aktuellen Zeitpunkt noch eine ganze Woche lang offen hält, wollen wir von FM-Arena Aktuell euch bereits zum jetzigen Zeitpunkt einen kurzen Überblick über fünf der bis dahin getätigten Einkäufe verschaffen. In den folgenden Zeilen sollt ihr deshalb einige Hintergründe und Absichten bezüglich des Wechsels vom Brasilianer Edu nach Gelsenkirchen, der jeweils ablösefreien Verpflichtung von Maxi Rodriguez, des Altmeisters Patrick Viera sowie der Goran Pandevs, als auch der halbjährigen Leihe Luca Tonis nach Rom erfahren.

Eduardo Gonçalves de Oliveira (Suwon Blue Wings – FC Schalke 04)

Unter den zahlreichen Neuzugängen, die der FC Schalke 04 diesen Winter zu vermelden hatte, befindet sich mit dem Südamerikaner Edu ein altbekanntes Gesicht aus der Bundesliga. Der 27-Jährige wechselt von den Suwon Blue Wings zurück nach Deutschland, und soll bei den Königsblauen in der Rückrunde zusätzliche Offensivgefahr entfachen. Obwohl seine Trefferquote sowohl während seinen Aufenthalten in Mainz und Bochum als auch bei jenem in Südkorea nicht sonderlich beeindruckend erscheint, ist sich Felix Magath sicher, in seiner Person mehr als nur einen Mann für das Erweitern des Kaders gefunden zu haben.

Pablo Maximiliano Rodríguez (Atletico Madrid – FC Liverpool)

Wenngleich der Vertrag des argentinischen Außenstürmers bei Atletico Madrid eigentlich noch über ein halbes Jahr Bestand gehabt hätte, zieht es den Nationalspieler bereits zum jetzigen Zeitpunkt ablösefrei an die Anfield Road. Grund dafür soll angeblich Maxis Begehren nach einem Wechsel gewesen sein, weshalb sein Ex-Verein einem vorzeitigen Abgang nichts entgegenzusetzen hatte. Die kriselnden Reds können derweil jegliche Form von Verstärkung dringend gebrauchen, zumal das Team unter der Leitung von Rafael Benitez momentan ziemlich planlos in der Premier League umher dümpelt und sich der Spanier seines Postens längst nicht mehr sicher sein kann.

Patrick Viera (Inter Mailand – Manchester City)

Fußballerisch gesehen bereits im fortgeschrittenen Alter sucht der langjährige Defensivkünstler Patrick Viera noch einmal eine neue Herausforderung. Dafür wechselt der bei Inter in Vergessenheit geratene Franzose zurück nach England, wo er auf seinen Ex-Trainer Roberto Mancini trifft. Gemeinsam mit dem Italiener will der erfahrene Stratege versuchen, Stabilität ins Starensemble der Citizens zu bringen und das Team langfristig an der Spitze der Premier League zu etablieren. Gemäß diverser Medienberichte soll der Vereinswechsel des 107-fachen Nationalspielers nebst deutlich besseren Einsatzchancen in Verein und Nationalteam mit einem geradezu fürstlichen Gehalt entlohnt werden.

Goran Pandev (Lazio Rom – Inter Mailand)

Ebenfalls ablösefrei wechselt Goran Pandev in diesem Winter seinen Arbeitgeber. Der begehrte Mazedonier löste aufgrund hartnäckiger Streitigkeiten mit seinem Ex-Verein seinen Vertrag vorzeitig auf und heuerte schließlich beim italienischen Meister an. Dort darf der wirbelige Linksfuß zurzeit aufgrund der Absenz des beim Afrika-Cup verweilenden Samuel Eto’o konstant seine Einsatzminuten verbuchen. Sobald der Kameruner allerdings von seinem Nationalmannschaftsaufenthalt zurückkehren wird, dürfte es für Pandev schwer werden, sich in der Anfangsformation festzusetzen. Umso wichtiger ist es für ihn, jede sich bietende Chance zu nutzen, um sich an der Seite von Sturmpartner Milito für weitere Aufgaben zu empfehlen.

Luca Toni (Bayern München – AS Rom)

Nach zweieinhalb ereignisreichen Jahren in der Bundesliga kehrt der zuletzt vermehrt auf der Tribüne gastierende Italiener in seine Heimat zurück. Ausschlaggebend für seinen Abschied aus München waren schlussendlich unabdingbare Differenzen zwischen General van Gaal und dessen lebensfrohen Angreifers. In Rom soll dieser nun vorerst auf Leihbasis versuchen, seine alte Form wiederzufinden, um sich damit für Italiens WM-Kader aufzudrängen. Ob er in einem halben Jahr dann wiedererstarkt nach München zurückkehren oder weiterhin im heimischen Italien verweilen wird, steht zurzeit wohl noch in den Sternen, allerdings deutet bereits einiges auf einen definitiven Verbleib hin.

Autor: frustfoul

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