Stadionbericht VfL Wolfsburg 2:2 SC Freiburg

Vorgeschichte

Ein Freund von mir ist ein ziemlich großer Wolfsburg-Fan. Seine zwei Cousins besitzen Dauerkarten, konnten aber zu diesem Spieltag aus Termingründen nicht ins Stadion. Daher hat mein Kumpel sich diese Dauerkarten ausgeliehen und mich dazu eingeladen, auch mitzukommen. Auch wenn ich Wolfsburg eigentlich nicht mag, habe ich zugestimmt.

Anfahrt

Die Anfahrt erfolgte mit der Bahn. Der Weg vom recht kleinen Bahnhof zum Stadion ist sehr kurz und daher legten wir diesen Katzensprung zu Fuß zurück.

Vor dem Spiel

Am Einlass gab es eine recht übertriebene Kontrolle. Während mein Kumpel einfach ohne jegliche Kontrolle durchgehen konnte, musste ich beinahe meinen gesamten Rucksack ausräumen. Erst nach ca. 10 Minuten konnte ich durch die Kontrolle durch. Das Stadion füllte sich recht langsam. Wir hatten Stehplätze direkt in der Fankurve.

Das Spiel

Das Spiel hielt die üblichen Wolfsburger Schwächen dieser Saison für ihre Fans bereit. Nach einem guten Beginn der Wolfsburger fiel der Treffer allerdings auf der anderen Seite: Idrissou traf in der 19. Minute für Freiburg zum 1:0. In der Folgezeit vergaben die Wolfsburger beste Chancen, besonders Edin Dzeko scheiterte oftmals knapp. Bezeichnend dafür war dann, dass der Ausgleich in der 27. Minute ein Eigentor des Freiburgers Bastians war. In der zweiten Hälfte setzten sich die Schwächen der Wolfsburger fort, sodass Banovic in der 51. per Foulelfmeter wieder die Führung erzielte. Ich sagte nur zu meinem Kumpel, dass Veh mal den Johnson einwechseln sollte, der würde mehr Dampf machen als der schwache Schäfer. Und so kam es auch: Nach seiner Einwechslung in der 60. Minute für Schäfer traf Johnson doch noch in der 81. Minute zum 2:2-Ausgleich.

Fazit

Das Wolfsburger Stadion hat auf mich, der sonst eher mit der riesigen AWD-Arena vertraut ist, einen sehr guten Eindruck gemacht. Die Zuschauer sind sehr nah am Feld, man fühlt sich an englische Stadien erinnert. Die Fankultur ist sehr gut organisiert, allerdings nicht sehr groß und ist schnell enttäuscht, wenn ihre Mannschaft nicht nach ihren Vorstellungen spielt. Das kann aber auch an der bisher nicht zufrieden stellenden Spielweise der Wolfsburger liegen, die unter Ex-Trainer Felix Magath ganz anders auftraten.

Autor: 96wirdMeister

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